Binz – Geschichte der Bäderarchitektur per Smartphone

31. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Mecklenburg-Vorpommern

Im größten Ostseebad Rügens lassen sich Informationen zu zahlreichen Gebäuden per QR-Code abrufen

Villa Haiderose, eine Diva der Bäderarchitektur an der Binzer Strandpromenade © Dagmar Krappe

Auf Rügen können Urlauber und Gäste per Smartphone in die Geschichte und Geschichten der Binzer Bäderarchitektur eintauchen. An vielen der historischen Villen, die um die Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden sind, wurden Plaketten mit einem QR-Code angebracht, der mit einem Smartphone und der entsprechenden App gescannt werden kann. Smartphone-Nutzer gelangen über diesen auf eine mobile Website mit Daten, Fakten und Anekdoten zu den einzelnen Villen. So erfahren Gäste beispielsweise über das Dünenhaus, dass dort 1930 die Schauspieler Willy Fritsch und Lilian Harvey – unter anderem bekannt aus dem Film „Die Drei von der Tankstelle“ – logierten. Auf der Website www.villen.ichbinzwieder.de ist in diesem Zusammenhang beispielsweise zu lesen, dass Fritsch das Privileg genossen hat, mit dem Automobil auf der Strandpromenade vor dem Hotel vorfahren zu dürfen.

Binz gilt als eines der deutschen Ostseebäder, in dem die historische Bäderarchitektur besonders gut erhalten ist. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich an der Ostseeküste die so genannte Bäderarchitektur. Dabei handelt es sich um Bauten, die verschiedene historische Stile vereinen. Großstädter, die ihre Sommerfrische am Meer verbrachten, ließen die Villen ganz nach individuellem Geschmack entwerfen und erbauen. Typisch sind luftige Loggien und Veranden, dekorative Erker und Türmchen und filigrane Ornamente.

Der Binzer Villen-Rundgang per Smartphone soll Urlaubern, Gästen und Insulanern die Geschichte der Häuser und ihrer Besitzer und der Bäderarchitektur näherbringen.

Informationen zum Binzer Villen-Rundgang unter: www.villen.ichbinzwieder.de

Unterkünfte und weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Rügen unter Telefon 03838 807780, E-Mail: info@ruegen.de und www.ruegen.de

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