Bremens erste Destillerie für edle Brände

1. Februar 2013 | Von | Kategorie: Bremen

In ihrer Manufaktur am Europahafen erklärt Birgitta Rust, wie sie Obst zu Schnäpsen verarbeitet

Brennerei Birgitta Rust Piekfeine Brände, Bremen © Jens Schulz

Obstbrände haben einen glanzvollen Ruf. Schon unsere Vorfahren nannten sie „eau de vie“, was so viel bedeutet wie „Wasser des Lebens“. Damit gemeint ist wohl die wohltuende und belebende Eigenschaft des hochprozentigen Alkohols. Und genau diese wird in Bremen unter Beweis gestellt. Ob Aprikose oder Mirabelle, Waldhimbeere oder Quitte – seit dem 11.11.2011 verarbeitet die Unternehmerin Birgitta Rust in der Bremer Überseestadt Obst zu edlen Bränden. In ihrer gläsernen Manufaktur in einem traditionellen Weinlager bietet sie die Premium-Spirituosen zum Kauf an. Und das mit Erfolg: Seit der Eröffnung der Destillerie hat sie diverse Preise und Auszeichnungen erhalten, u. a. mehrere Gold- und Silbermedaillen auf der Destillata im österreichischen Hall in Tirol. Damit gehört Birgitta Rust zu den zehn Top-Brennereien Deutschlands. Und das, obwohl sie erst seit kurzer Zeit im Geschäft ist.

Von der Frucht zum Destillat

Für das Jahr 2013 können Interessierte Führungen durch die Brennerei Birgitta Rust Piekfeine Brände buchen. Dabei wird den Teilnehmern der Weg des Obstbrandes von der Frucht bis zum fertigen Destillat erklärt. Anschließend stehen alle piekfeinen Brände zur Riechprobe bereit und ein Brand kann verkostet werden. Eine Führung durch die Manufaktur dauert etwa eineinhalb Stunden und ist täglich auf Anfrage möglich.

Gebucht werden kann sie über die Bremer Touristik-Zentrale unter der Nummer 0421 – 30 800 – 10 sowie per E-Mail an info@bremen-tourism.de. Die Veranstaltung kostet 8 Euro pro Teilnehmer, dabei sollten sich mindestens 10 Personen anmelden, da der Mindestbetrag immer bei 80 Euro liegt. Maximal können 20 Personen dabei sein.

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