Tropische Schmetterlinge und Dinosaurier an der Ostsee

20. Juni 2013 | Von | Kategorie: Schleswig-Holstein

Insel Fehmarn startet mit zwei neuen Freizeiteinrichtungen in die Saison 2013

Die Ostseeinsel Fehmarn erweitert ihre touristische Infrastruktur zur Frühjahrs- und Sommersaison 2013 um zwei neue Freizeiteinrichtungen, die gemeinsam unter dem Motto „Zukunftspark Fehmarn“ stehen.

Falter im Schmetterlingspark © Schmetterlingspark Fehmarn GmbH

Ganzjährig tropisch geht es nun im Schmetterlingspark Fehmarn zu, der als zweiter seiner Art in Schleswig-Holstein und drittgrößter Deutschlands eröffnete. Auf 950 Quadratmetern beherbergt die mit einem Glasdach versehene Freiflughalle ständig zwischen 600 und 1.000 Falter, die sich bei 25 bis 30 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent frei bewegen. Über das Jahr verteilt tummeln sich bis zu 100 verschiedene Arten, die vorwiegend aus Malaysia und Costa Rica stammen. Als Puppen oder Kokons treffen sie auf Fehmarn ein und beziehen zunächst einen Brutkasten, der öffentlich zugänglich ist. So können Besucher miterleben, wie die Schmetterlinge schlüpfen und in ihr drei- bis vierwöchiges Leben starten. Die neue Heimat der Insekten befindet sich inmitten tropischer Pflanzen, darunter Zitronenbäume, Palmen, Bananenstauden, Orchideen und ein 180 Jahre alter Olivenbaum. Tierische Gesellschaft leisten zwei Leguane, Zebrafinken, Fische und Wasserschildkröten. Etwaige Schädlinge, die die Schmetterlingszucht beeinträchtigen könnten, werden mit chinesischen Zwergwachteln bekämpft. Zum Schmetterlingspark gehören auch ein Café, ein Info-Raum und ein Souvenirshop. Der Park ist von März bis November von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Kinder und Schüler zwischen vier und 16 Jahren 5,50 Euro. Eine Familienkarte ist ab 24 Euro erhältlich. www.schmetterlingspark-fehmarn.de

Galileo Wissenswelt © Galileum Fehmarn GmbH

Mit der Galileo-Wissenswelt ist Fehmarn demnächst Standort der größten Museumsattraktion Schleswig-Holsteins. Konzipiert als „Museum zum Anfassen“, bringt sie Besuchern auf einer Fläche von 3.200 Quadratmetern Phänomene aus Natur und Wissenschaft nahe. Herzstücke sind die beiden Themenkomplexe „Erde & Leben“ und „Energie & Technik“. Ersterer nimmt Gäste mit auf eine Reise von der Entstehung des Universums durch die Zeit der Dinosaurier bis hin zum heutigen Menschen. Im technischen Part wartet eine interaktive Experimentier-Welt zu Geheimnissen aus Physik, Mathematik und Technik. Highlights sind unter anderem eine Hochspannungs-Blitz-Vorführung, ein Erdbebensimulator und ein im Durchmesser drei Meter großer Heißluftballon, den Besucher bis an die zehn Meter hohe Hallendecke steigen lassen können. Insgesamt stehen über 150 Mitmachstationen zur Verfügung. Blickfänge auf dem 12.000 Quadratmeter umfassenden Außengelände, das über den Sommer 2013 ausgebaut wird, werden ein Hochseilfahrrad sowie eine Draisine sein. Vor dem Eingang erwarten die Besucher ein lebensgroßer Dinosaurier und eine 10 Meter große Riesenameise. Stärken können die großen und kleinen „Wissenschaftler“ sich im Café des nebenan liegenden Schmetterlingsparks.  Die Galileo Wissenswelt ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, im Juli und August bis 18 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 13,50 Euro, für Kinder ab fünf Jahren 11,50 Euro, Kinder bis vier Jahre haben freien Zugang. Eine Familienkarte kostet ab 49 Euro. Aufgrund der Fülle der Darbietungen kann der Besuch mit einem Eintrittspreis auf zwei Tage verteilt werden. www.galileo-fehmarn.de

Fehmarn – Sonneninsel in der Ostsee

Fehmarnsundbrücke über die Vogelfluglinie © Tourismus-Service Fehmarn / Stefan Sobotta

Fehmarn ist die einzige deutsche Ostseeinsel in der Kieler Bucht und eine Stadt in Schleswig-Holstein, die 2003 durch Fusion aller Gemeinden der Insel gebildet wurde. Der Inselname geht auf „fe mer“, slawisch für „am Meer gelegen“, zurück. Mit einer Fläche von 185 Quadratkilometern ist Fehmarn die drittgrößte Insel Deutschlands. Als Teil der „Vogelfluglinie“, der direkten Verkehrsverbindung zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg, ist Fehmarn seit 1963 durch die Fehmarnsundbrücke im Süden an das schleswig-holsteinische Festland angeschlossen. Ebenso gibt es eine 19 Kilometer lange Fährverbindung von Puttgarden im Norden Fehmarns bis zum dänischen Rödby. Auf Fehmarn befindet sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Etwa 2.200 Sonnenstunden im Jahr machen die Heimat der „Fehmaraner“ zu einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Das milde Reizklima veranlasst jährlich etwa 1,7 Millionen Touristen zu einem Urlaub auf der Insel – vorwiegend in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und Bauernhöfen. Auf dem 78 Kilometer langen Küstenstreifen wechseln sich Naturstrände, Binnenseen und Steilküsten ab. Die Strände bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten und weißesten Sandstrände der Insel. Im Landesinneren laden Felder und Wiesen zu Radtouren oder Spaziergängen ein. Auch zum (Kite) Surfen, Segeln, Tauchen, Reiten, Golfen oder Angeln ist das im Volksmund auch „Knust“ genannte Eiland bestens geeignet. Etablierte Veranstaltungen sind u.a. der Deutsche Windsurfcup, das Finale der Kite Surf Trophy, die Fehmarn Days of American Bikes, der Fehmarn-Marathon, der Weinsommer und das Rapsblütenfest.

Informationen
Tourismus-Service Fehmarn
Burgtiefe, Südstrandpromenade 1
23769 Fehmarn

Tel.: 04371/506-346
Fax: 04371/506-390
E-Mail: info@fehmarn-info.de
www.fehmarn.de

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