Wanderzeit im Weserbergland

3. Februar 2013 | Von | Kategorie: Nordd. Tiefland

Wandern im Weserbergland ist vielseitig

Neuer Qualitätswanderweg im Weserbergland – Ith-Hils-Weg erhält Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Ith-Hils-Weg © GeTour GmbH/Ulf Salzmann

Auf dem rund 80 Kilometer langen Rundweg werden erfahrenen Wanderern, als auch Einsteigern eine abwechslungsreiche Landschaft mit den Höhenzügen Ith und Hils geboten. Bizarre Felsformationen, verträumte Seenlandschaften, historischer Türme und geheimnisvolle Kultstätten: Der Ith-Hils-Weg im östlichen Weserbergland verläuft durch eine der facettenreichsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.

Die beschilderte Strecke führt durch vielfältige Natur, vorbei an malerischen Ortschaften, welche dem Wanderer zahlreiche, oft regionaltypische Einkehr- und Unterkunftsmöglichkeiten bieten. Mehr als zwanzig Entdeckertipps warten darauf, besucht zu werden:  Die Burganlage in Coppenbrügge, der Wasserbaum in Ockensen, das Töpfermuseum in Duingen, das Geburtshaus des Dichters Wilhelm Raabe in Eschershausen und das Glasmuseum in Grünenplan sind nur einige Bespiele der vielen Sehenswürdigkeiten.

Auf Kammwegen erreicht der Wanderer spektakuläre Klippen, Höhlen und naturhistorische Besonderheiten mit weiten Ausblicken ins Land und faszinierenden Einblicken in die Geschichte dieser Region.

Ith-Hils-Weg - Lippoldshöhle © GeTour GmbH/Ulf Salzmann

Der gesamte Verlauf kann in sieben einzelnen Etappen mit Streckenlängen von zehn bis neunzehn Kilometern erwandert werden. Durch viele gesondert eingerichtete Wander-Parkplätze mit ausführlichen Informations-Tafeln ist der kurze Einstieg in dieses Wanderparadies so einfach wie möglich. Ebenso ist der Weg über die Bahnhöfe Coppenbrügge und Alfeld an den Schienenverkehr angebunden. Zudem ist ein kostenfreier Prospekt mit Wanderkarte erhältlich.

Weitere Informationen und den kostenfreien Prospekt gibt es bei der Tourismuszentrale östliches Weserbergland GeTour GmbH in Bad Münder unter der Telefonnummer 05042-929804 oder unter www.ith-hils-weg.de

 


Wandern auf dem neu zertifizierten Weserbergland-Weg –
Wahre Natur – echt erleben.

Der aktuell vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete Weserbergland-Weg lädt fernab vom Alltag zu einzigartigen Naturerlebnissen in die Wanderregion Weserbergland ein. Auf dem Qualitätsweg Wanderbares Deutschland können Gäste ab sofort im Rahmen einer Wanderwoche ohne Gepäck zwischen Hann. Münden und Porta Westfalica die unverwechselbar romantische Landschaft mit faszinierenden Ausblicken und historischen Städten entlang der Weser erwandern.

Eine 120 Kilometer lange Wandertour führt die Gäste in sieben Tagen von der Münchhausenstadt Bodenwerder zur Weser-Quelle. Entlang des Weges erwartet die Wanderer eine Fülle faszinierender Erlebniswelten: In Bodenwerder können die Gäste den Spuren des sagenhaften Baron von Münchhausen folgen. Über den Hochsolling mit dem Hochmoor Mecklenbruch bei Silberborn geht es weiter durch die Hugenottenstadt Bad Karlshafen und durch den Reinhardswald nach Oberweser. Von Reinhardshagen führt die letzte Etappe in die 3-Flüsse-Stadt Hann. Münden.

Die Wanderung von Bodenwerder nach Hann. Münden sowie weitere Arrangements rund um den Weserbergland-Weg bietet das Touristikzentrum Solling-Vogler-Region im Weserbergland: Im Angebotspaket „Wandern auf dem Weserbergland-Weg“ sind neben sieben Übernachtungen mit Frühstück bei wanderfreundlichen Qualitätsgastgebern der Gepäcktransport von Haus zu Haus sowie Kartenmaterial im Preis von 444 Euro pro Person im Doppelzimmer enthalten.

Der 225 Kilometer lange Weserbergland-Weg hat Wandergästen neben einem intensiven Naturerlebnis einiges zu bieten: Entlang überwiegend naturnaher Wege laden wanderfreundliche Qualitätsgastgeber zu erholsamen Pausen ein. Am Wegesrand warten besondere Rastmöglichkeiten wie das geschwungene Waldsofa auf die Gäste, sodass müde Füße bald wieder fit sind. Das grün-blaue Routenlogo (XW), informative Zielwegweiser und Standortplaketten begleiten die Wanderer über die gesamte Strecke und führen sicher ans Ziel.

Weitere Informationen und Buchung unter der Telefonnummer 05536-960970 oder unter www.solling-vogler-region.de

 

Unterwegs im Einbecker Land – Die schönsten Wanderwege rund um Einbeck

Die Stadt Einbeck im Weserbergland ist nicht nur eine schöne Bier- und Fachwerkstadt, sie bietet im Umland auch eine facettenreiche Landschaft. Von der Hube aus führen Wanderwege durch den Einbecker Stadtwald. Aber auch im Umland mit seinen schönen kleinen Fachwerkdörfern kann eine Wanderung genossen werden. Auf einigen dieser teilweise historischen Wege kommt der Wanderer an alten Adelssitzen oder anderen historischen Orten und Gebäuden vorbei. Zu einigen Gebäuden kann auf Nachfrage auch Zutritt gewährt werden, wie zum Beispiel auf den Bismarckturm in der Nähe des Waldparkplatzes an den Teichen, welcher eine weite Aussicht über das Leinetal gewährt.

Neben den geschichtsträchtigen Orten ist aber auch die Pflanzenwelt in den Naturschutzgebieten rund um Einbeck immer eine Wanderung wert. An den Wegrändern können an Schautafeln Informationen über die Flora und Fauna des durchwanderten Gebiets eingeholt werden.

Rund um Einbeck gibt es zehn Wanderungen in den Schwierigkeitsstufen leicht, mittel und anspruchsvoll. Diese sind zwischen fünf und elf Kilometer lang und je nach Wegbeschaffenheit in den jeweiligen Schwierigkeitsgraden eingestuft worden. Für alle, die gerne längere Wanderungen machen, besteht die Möglichkeit, die Wanderungen untereinander zu kombinieren. Eine Broschüre führt die Wanderer durch das Einbecker Gebiet und klärt nebenbei über die Vegetation am Wegesrand auf und erzählt in kleinen Anekdoten über die historischen Gegebenheiten des Gebietes.

Karten der jeweiligen Strecken mit den dazugehörigen Broschüren mit Wegbeschreibungen, sowie weitere Informationen können über die Tourist-Information Einbeck unter der Telefonnummer 05561–3131910 oder unter www.einbeck-tourismus.de bestellt werden.

 

Wandern, Kulturgeschichte und Gaumengenuss – Wanderrouten rund um die Schaumburg

Die Drei-Burgen-Route, Teil des Qualitätswanderwegs „Weserbergland-Weg XW“, ist für Wanderer besonders attraktiv. Im Wesergebirge rund um Rinteln erwartet den Wanderer ein umfassendes Wegenetz. Im Detail ausgearbeitete und lückenlos ausgewiesene Rundrouten reihen sich auf der Nord- und Südweserseite im westlichen Weserbergland aneinander – geprägt von Laubwäldern, der Weser und Wiesen mit überraschenden Ausblicken.

Auf dem Weg passiert der Wanderer unter anderem die Burg Schaumburg, die Burgruine Osterburg sowie die Paschenburg. Die Burg Schaumburg, auf dem 230 Meter hohen Nesselberg thronend, gehörte einst zu den bedeutendsten Burganlagen des Weserberglandes. Von hier haben die Besucher einen märchenhaften Ausblick über das Wesergebirge und Wesertal.

Der Schaumburg-Pfad rund um die Burganlage in Form eines historischen Rundgangs lädt  mit verschiedenen Stationen zum erkunden der Kulturhistorie um die Schaumburg ein. Die Burggaststätte Schaumburg, lockt mit regionaler, deftiger und „wanderbarer“ Kost. Eine besondere Spezialität ist der hauseigene Kräuterlikör der „Schaumburger Burggeist“ – passend zur Kulturgeschichte der Schaumburg.

Wahlweise lädt das Restaurant „Schaumburger Ritter“, ausgezeichnet mit zwei Kochlöffeln, mit hoher Kreativität und Qualität sowie entsprechender Atmosphäre, seine Gäste zum Verweilen ein.

Weitere interessante Anregungen für Wanderungen bietet die Wanderkarte „Westliches Weserbergland“, die kostenfrei bei dem Touristikzentrum Westliches Weserbergland  erhältlich ist. Die Karte, mit Routenprofil und Entdeckertipps, umfasst das Wesergebirge, den Süntel sowie den Südweserbereich.

Weitere Informationen gibt es beim Touristikzentrum Westliches Weserbergland unter der Telefonnummer 05751-403980 oder unter www.westliches-weserbergland.de

 

Sternwandern in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland

Wanderfreundliche Qualitätsgastgeber der Solling-Vogler-Region im Weserbergland bieten ideale Voraussetzungen für ein erlebnisreiches Wanderwochenende. Die Landgasthäuser und Hotels sind ausgezeichnet mit dem Gütesiegel Wanderbares Deutschland. Service und Ausstattung der Häuser entsprechen den Wünschen und Bedürfnissen der Wanderer. Gesundes Frühstück sowie regionale und saisonale Gerichte im Rahmen der Halbpension bilden die Grundlage für spannende Stern-Wandertouren. Für das Picknick werden auf Wunsch Lunchpakete gepackt.

Die Gäste können wählen, ob sie auf ausgezeichneten Qualitätswanderwegen, wie dem Weserbergland-Weg, dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda oder dem Raabe-Wanderweg wandern. Auch Touren auf örtlichen Themen-Rundwanderwegen sind spannend: Wanderer begegnen während der Wildpark-Route stattlichen Wölfen, die mit ihren majestätischen Bewegungen beeindrucken. Luchse, Wildkatzen und heimische Wildarten leben in Gehegen, die ihren natürlichen Lebensräumen entsprechen. Auf einer Wanderung entlang der Hochmoor-Route sind fleischfressender Sonnentau und blaue Moorfrösche aufzuspüren. Die Entdeckung halbwild lebender urtümlicher Rinder und Pferde entlang der Reiherbach-Route ist ebenso ein einmaliges Erlebnis und Naturschauspiel.

Zwei Übernachtungen mit Halbpension in wanderfreundlichen Qualitätsgasthäusern oder –hotels, eine Wanderkarte mit Wandervorschlägen sowie ein erfrischendes Fußpflegegeschenk sind im Preis von 149 Euro pro Person enthalten.

Weitere Informationen gibt es bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland unter der Telefonnummer 05536-960970 oder unter www.solling-vogler-region.de

 

Mit Schnürschuh und Wanderstock zum Diplom

Wanderwoche ohne Gepäck in der Solling-Vogler-Region

Belohnt werden Wanderer mit einem Diplom nach einer einwöchigen Tour in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Die Strecke ist etwa 100 Kilometer lang – die Tagesetappen durch das idyllische Mittelgebirge liegen bei zwanzig Kilometern. Ein Gepäckservice transportiert das Gepäck von Haus zu Haus, sodass Naturfreunde unbeschwert die Sehenswürdigkeiten genießen können.

Ausgestattet mit einer ausführlichen Streckenbeschreibung und Wanderkarte können nach eigenem Tempo die Wald- und Naturlehrpfade am Wegesrand erkundet werden. Aussichtstürme wie der Sollingturm, der Klimaturm und der Hochsollingturm belohnen die Wanderer mit traumhaften Ausblicken. Holzstege führen durch das Hochmoor Mecklenbruch. Von dort aus können Moorlöcher oder ein Moortrampolin erkundet werden. Auch der fleischfressende Sonnentau und blaue Moorfrösche sind im größten Hochmoor des Sollings zuhause. Im Hutewald in Bodenfelde-Nienover weiden Auerochsen und Exmoorponys. Auf den weitläufigen Flächen des Reiherbachtals pflegen die Tiere die Eichenwälder. An einer Köhlerhütte wird die Geschichte der Köhlerei erklärt. Von der Köhlerei lebten einst viele Menschen im Weserbergland. Einkehrmöglichkeiten bieten Landgasthäuser in kleinen Fachwerk-Dörfern. Museen, Kirchen, Schloss und Kloster berichten über vergangene Zeiten. Zum Abschluss der Wanderung wird das Wander-Diplom verliehen.

Sechs Übernachtungen mit Frühstück in Zimmern mit Dusche/WC in Landgasthäusern, Gepäcktransport, eine Wanderkarte mit Streckenbeschreibung und das Wanderer-Diplom sind im Preis von 299 Euro pro Person enthalten.

Weitere Informationen gibt es bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland unter der Telefonnummer 05536-960970 oder unter www.solling-vogler-region.de

 

Frühlingserwachen im Blütenmeer – Die „Märzenbecherblüte“ im Hamelner Schweineberg

Von März bis April erwacht der Frühling auf dem Schweineberg in Hameln im Weserbergland mit einem Teppich aus Märzenbechern Blumen. Es sind so viele, dass hier von einem Naturschauspiel der besonderen Art gesprochen wird – der „Hamelner Märzenbecherblüte“. Veilchenduft liegt in der Luft. Hameln ist ein beliebter Ausgangspunkt für viele Spaziergänge und Wandertouren im Weserbergland. Von März bis April erblüht einer der größten Märzenbecher-Teppiche Deutschlands. Auf einem Areal von vier Quadratkilometern lugen hier die Becher-Blüten hervor. Jährlich weckt der Anblick dieses Naturspektakels zahlreichen „Wintermüden“ bei einem Spaziergang wieder die Lebensgeister.

Märzenbecher-Blüte in Hameln © Hameln Tourismus

Während die Zwiebelgewächse sonst in kleinen Gruppen stehen, haben auf dem Schweineberg Bienen, Nachtfalter und Waldtiere auf dem natürlichen Weg die Samenanlagen großflächig verbreitet. Der Laubmischwald wird wiederkehrend im Frühling in ein Blütenmeer verwandelt. Die Blüten sind weiß, becherförmig und die Blütenblätter haben gelbe Spitzen. Die Pflanzen werden circa 10 – 30 Zentimeter hoch und verströmen einen herrlichen Veilchenduft. Die Pflanzen werden auch „Großes Schneeglöckchen“ genannt. Wintermüden Naturliebhabern belebt es wieder die Sinne.

Informationen zu Wanderungen, speziellen Führungen und Prospektmaterial gibt es beim Infocenter Hameln unter der Telefonnummer 05151-9578-23 oder unter info@hameln-tourismus.de, www.hameln.de/tourismus.

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